Anlagestrategie
Anlagetyp
Eine Art planmäßiges Vorgehen - eine Anlagestrategie - ist unter Berücksichtigung von diversen Umständen und Risiken (Konjunkturlage, Börsentrend, Zinsentwicklung o. ä.) möglich. Aggressive Anleger setzen auf den schnellen Gewinn und häufige Umschichtung des Depots in schneller laufende Papiere (meist Optionsscheine). Konservativen Anlegern ist die Sicherheit wichtiger. Generell gibt es 2 Aspekte zu betrachten: den Anlagehorizont sowie die Anlageform.
Anlagehorizont
Zentraler Faktor bei Geldanlagen ist der so genannte Anlagehorizont, sprich der Anlagezeitraum Ihrer Investition. Generell gilt: Rendite braucht Zeit. Zumindest, wenn man Risiken minimieren möchte. Tatsache ist: Anlagen in Renten oder Aktien sind Wertschwankungen ausgesetzt. Nach Jahren mit hohen Gewinnen können Phasen mit eher niedrigen Erträgen oder Verlusten folgen. Eine Erfahrung, die für alle Wertpapiere gilt, auch wenn diese Schwankungen bei Rentenpapieren in der Regel geringer ausfallen.
Es kommt auf Ihre Ziele an. Heißt Ihr Hauptziel »Mit größtmöglicher Sicherheit dauerhaft Gewinne erzielen«, empfehlen wir Ihnen: langfristig anlegen. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass eine langfristige Anlage auf Dauer gute Gewinnaussichten verspricht. Der Grund dafür: Je länger Sie Ihr Geld anlegen, desto weniger beeinträchtigen kurzfristige Wertschwankungen Ihre Gewinne. Das tagesaktuelle Auf und Ab der Börsen braucht Sie nicht zu kümmern. Lehnen Sie sich also entspannt zurück, und lassen Sie uns und Ihr Geld für sich arbeiten. Überzeugen Sie sich, wieviel Sie im Jahresdurchschnitt mit Ihrer Anlage verdient hätten, wenn Sie über einen bestimmten Zeitraum in Aktien- oder Rentenanlagen investiert hätten.
Anlageform
Immer mehr Sparer werden zu Aktienanlegern. Bei dieser Anlageform ist alles drin: Hohe Kursgewinne, ordentliche jährliche Renditen über die Dividende, solide langfristige Vermögenszuwächse, aber auch schmerzhafte Verluste, wenn die Kurse fallen.
Dennoch - die Aktie bringt als Geldanlage langfristig mehr als jede andere Sparform. Die Betonung liegt auf langfristig. Nach Untersuchungen des Deutschen Aktieninstituts sind bei einem langfristigen Investment in die Werte des Deutschen Aktien Index (DAX) über die Jahre Renditen von teilweise mehr als zehn Prozent erzielt worden.
Der CAPITAL GARANT Ratenfonds verfolgt folgende Anlagestrategie
Anlageziel der Gesellschaft ist das Erreichen einer möglichst hohen Rendite durch teilweise Investitionen in Investmentfonds der höchsten Risikoklassen bei gleichzeitiger Sicherung eines Teilvermögens, welches in Einlagen zum Zweck der Kapitalwertsicherung investiert werden soll. Die Renditeaussichten der Beteiligungen an der Gesellschaft sollen durch ein kontrolliertes Investment in risikoreichere Anlageklassen, wie hier durch eine Investitionsmöglichkeit in Private Equity-Fonds gesteigert werden. Gleichzeitig soll aufgrund eines hohen Anteils an hierzu vergleichsweise risikoärmeren Investments (Aktienfonds) negative Wertschwankungen vermindert werden. Insgesamt zielt die Anlagepolitik des Beteiligungsangebots aufgrund der Mischung von risikoärmeren Einlagen über moderate Aktienfonds bis hin zu risikoreicheren Private Equity-Fonds auf die Erwirtschaftung eines überdurchschnittlichen Wertzuwachses mit einem mittleren Gesamtrisiko ab.
Der Fonds investiert in ein Portfolio aus drei Anlageobjekten:
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| Investition in eine Auswahl bester internationaler Aktienfonds zum Zweck der Erzielung hoher Renditen |
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| Investition in eine Auswahl aus risikobetonten Private Equity-Fonds mit gesteigerten Renditeerwartungen zum Zweck der Erzielung außerordentlicher Renditen |
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| Investition in festverzinsliche Einlagen bei deutschen Kreditinstituten, auch in Form von Nullkupon-Schuldscheindarlehen, mit dem Ziel der „Kapitalwertsicherung" |
Das Anlagekonzept eignet sich auch für kleinere Einlagen. Es bietet Anlegern u. a. die folgenden Vorteile:
- Hohe Renditechancen durch ein professionelles Portfoliomanagement
- Risikominimierung durch Kapitalwertsicherungskomponenten
- Monatliches Ratensparen ab € 40,00
- Dynamisches Ratensparen zur späteren Anhebung der Ansparraten
- Attraktive Laufzeiten ab 15 bis 30 Jahre
Die CAPITAL GARANT Ratenfonds GmbH & Co. KG bietet die Möglichkeit einer Mindestbeteiligung ab € 7.200,00 zuzüglich 5 % Agio. Die Mindest-Anlagedauer beträgt 15 Jahre. Die Kapitaleinlage ist in Form einer Einmalzahlung von 15 % sowie im Übrigen durch monatliche Ratenzahlungen zu leisten. Die monatliche Mindestrate beträgt € 40,00.
Zu Beginn der Vertragslaufzeit ist die Einmalzahlung in Höhe von 15 % der gezeichneten Kapitaleinlage zuzüglich des gesamten vertraglich vereinbarten Agios (5 % auf den Gesamtbetrag der gezeichneten Kapitaleinlage) fällig.
Die Erhöhung der monatlichen Rate während der Vertragslaufzeit bei unveränderter Anlagedauer ist in Schritten von € 5,00 möglich. Ebenso kann auf Antrag die Anlagedauer in 5 Jahres-Schritten bis zu maximal 30 Jahren verlängert werden, wobei sich die Anspardauer entsprechend verlängert (dynamische Rate). Eine Erhöhung der monatlichen Rate bzw. die Verlängerung der Anlagedauer im Sinne der dynamischen Rate haben eine Erhöhung der Pflichteinlage des Anlegers zur Folge. Der Betrag der ursprünglich übernommenen Hafteinlage bleibt hiervon unberührt.
Prognostizierte Anlageentwicklung kumuliert ab Beendigung der Zeichnungsphase bis 2035
| Rendite des Eigenkapitals gesamt* | 357,17 % |
| Rendite des Eigenkapitals p. a. bis 2037* | 9,22 % |
* Eine etwa anfallende Gewerbesteuer mit einem Steuermessbetrag von 3,5 % und einem Hebesatz von 280 % ist bereits in Abzug gebracht. Die Berechnungen sind in der Annahme erfolgt, dass keine personenbezogene Beschränkung der Verrechnung der gewerbesteuerlichen Verlustvorträge besteht.
Im Rahmen der Renditeberechnung wurden marktübliche Gebühren für den Vermögensverwalter bereits berücksichtigt.
Die Renditeberechnung beruht ferner auf der Annahme, dass sämtliche Investitionen ausschließlich mit dem Gesellschaftsvermögen (Eigenkapital) getätigt werden; eine mögliche Fremdkapitalaufnahme und die in diesem Zusammenhang entstehenden Fremdkapitalzinsen inklusive aller Nebenkosten wurden daher insoweit nicht berücksichtigt.
Die Renditebetrachtungen beruhen auf der Annahme, dass der Anleger eine Anlagedauer von 25 Jahren wählt und nicht vorzeitig aus der Gesellschaft ausscheidet.
Die für das Anlagemodell prognostizierte Anlageentwicklung liegt ferner die Annahme zugrunde, dass der Anleger im letzten Monat der Einwerbephase beitritt, dass gleichzeitig alle Anleger sich für eine Anlagedauer von 25 Jahre entscheiden und das alle Anleger eine durchschnittliche Sparrate von € 70,00 pro Monat wählen.
Im Rahmen der Renditebetrachtungen findet die der Komplementärin im Falle der Liquidation zustehende Verkaufsprovision i. H. v. 1,5 % des Nettoverkaufserlöses keine Berücksichtigung, da eine Liquidation der Gesellschaft nach Ablauf von 25 Jahren nicht zwingend stattfindet.
Die Renditebetrachtungen sind u. a. stark abhängig von der jährlichen Wertentwicklung der Anlageobjekte sowie von den Auswirkungen der von den Anlegern jeweils gewählten - kürzeren oder längeren - Anlagedauer.
Internal Rate of Return-Methode (IRR-Methode)
Unter der Rendite einer Kapitalanlage ist die in Prozent – in der Regel auf Jahresbasis – ausgedrückte Verzinsung des angelegten Kapitals zu verstehen. Abhängig von der Struktur der Kapitalanlagen gibt es verschiedene Methoden, Renditen zu berechnen. Die hier angegebene, nach der IRR-Methode ermittelte Rendite gibt die Verzinsung des von Zeit zu Zeit in der Gesellschaft gebundenen Kapitals an. Das jeweils gebundene Kapital ist das ursprünglich vom Anleger in die Gesellschaft eingezahlte Kapital abzüglich aller Kosten, Gebühren, erfolgten Kapitalrückflüsse an Anleger und Steuerzahlungen. Ein nach der IRR-Methode errechneter Zinssatz erlaubt keinen Rückschluss auf die Höhe des tatsächlich an den Anleger bis zur voraussichtlichen Beendigung seiner Anlagedauer oder der voraussichtlichen Beendigung der Gesellschaft zurückfließenden Betrages.
Nach der IRR-Methode ermittelte Renditen können daher nicht mit den Renditen anderer Kapitalanlageprodukte (z. B. festverzinslichen Anlagen) verglichen werden, da diese regelmäßig von einer festen Bindung des gesamten ursprünglich investierten Kapitals bis zum Ende der Kapitalanlage ausgehen. IRR-Rendite-Angaben sollten nicht isoliert als Kriterium für die Anlageentscheidung herangezogen werden.
Das Fondsvolumen
Bis zur prognostizierten Fondsschließung, am 31.12.2012, sollen 49.455.000 EUR Kommanditkapital eingeworben werden.
